Endurospaß mitten in der Großstadt -

.....geht das? Immerhin: Wuppertal ist mit ca. 358.000 Einwohnern 17.-größte Stadt in Deutschland. Endurospaß ist möglich - mit der Unterstützung ganz vieler. Von kooperativen Genehmigungsbehörden, über private Geländebetreiber wie Garten Landschaftsbau Leonhards und die Kalkwerke Oetelshofen, helfender Polizei, THW bis hin zu den wichtigen Sponsoren und Freunden, die vor und während der Veranstaltung unterstützen. Vor allem hängt es aber von der Disziplin der Teilnehmer während der zwei Tage ab, was in den vergangenen Jahren vorbildlich war. Es bleibt beim Grundsatz der Nonprofit-Veranstaltung (siehe: „Der gute Zweck“). Es bleibt auch dabei, dass sich das WuppEnduro besonders an Reiseenduros und Anfänger wendet. Alle Hindernisse sind umfahrbar. Im September werden mehr als 200 Enduros in sechs Gruppen von versierten Tourguides in die Sektionen geführt.


Wichtigste Regelungen 2017:

- Nur straßenzugelassene Fahrzeuge die einspurig sind!! Keine Gespanne und keine Quads!! Dafür sind die meisten Gelände nicht geeignet! (Das schmerzt den Webmaster seit 2016 ganz besonders!)
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- Reise-/Straßenenduros haben bei der Anmeldung Vorrang vor Sportenduros! Wir werden dieses Jahr keine Ausreden mehr gelten lassen - "Ach weisst du Martin und auf einmal waren die beiden grossen Motorräder kaputt und deswegen sind wir mit den kleinen hier." Dieses Jahr werden wir dann leider sagen müssen: "Herzlich Willkommen aber mit in die Sektionen fahren geht nicht!" Ausgenommen von dieser Regelung sind nur: langjährige Helfer, die Damen und der Nachwuchs für die gilt nach wie vor die Ausnahmeregelung ansonsten nur noch nach vorheriger Rücksprache mit Martin! Damit dürfte das dann auch ausreichend erklärt sein und wird auch nicht weiter diskutiert! Wir haben keine ccm Untergrenze und solltet ihr unsicher sein ob ihr mit eurem Motorrad zugelassen werdet oder nicht dann schreibt doch einfach dem Martin und ihr bekommt Antwort. Mit euren Sportenduros habt ihr genug andere Formate bei denen man mitfahren kann ;<)
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- Es wird keine Sportendurogruppen mehr geben!
- Keine Vorbuchungen von Startnummern/Teams nur den Partner kann man mit anmelden! Man trägt sich bei Ankunft in die Liste ein. Wer früh kommt hat also alle Möglichkeiten. Ausnahme hier sind wieder die Helfer, die zum Teil erst spät aus den Sektionen kommen um diese für Euch abzustecken. 
- Keine Pokalwertung mehr in den Sektionen. Es gibt zum Schluß (bei genügend Interesse) den Spaßwettbewerb für Freiwillige im Fahrerlager.
- Anmeldung nur noch per E-Mail, die Bestätigung (oder auch Absage) der Teilnahme erfolgt ebenfalls per Mail und kann ein paar Tage dauern. Erst dann ist der Teilnahmebeitrag zu überweisen.


Ein Wort in eigener Sache: Es kann auch ganz viel Regnen - die Gelände werden durchweicht und deswegen für den einen oder anderen eher schwierig zu fahren sein. Es macht natürlich Sinn bei solchen Verhältnissen gröbere Reifen auf den Enduros zu haben. Diese gibt es auch für Reiseenduros in verschiedenen Ausführungen - Straßenreifen können im Schlamm nicht funktionieren wie auf trockener Straße und: Ja!  - Ihr könnt auch mal dreckig werden - Nicht lachen - wir hatten Beschwerden!

Anfänger haben in den Sektionen absolute Vorfahrt. Aus ungeduldigen alten Hasen sind im Laufe der Jahre verständnisvolle Helfer geworden. Jeder soll jedem helfen! Sich nicht zu trauen oder etwas nicht zu können ist nicht peinlich sondern vollkommen in Ordnung. Es wird bei der Planung der Strecken in jedem Jahr Wert darauf gelegt, dass sie mit einem 250kg-Motorrad gefahren werden können (vorausgesetzt das Reifenprofil macht ein Fahren überhaupt möglich!). Alle Guides und fast alle Teilnehmer helfen gerne, niemand muss mit Kummer in einer Sektion sein. Es ist natürlich hilfreich wenn man schon einmal auf losem Untergrund unterwegs war, Anmeldebedingung ist es aber nicht.

Ein technischer Defekt oder ein Plattfuß ist Dank THW und Günni kein Problem. Das THW hat einen Allrad-LKW mit Ladebordwand, der Euch fast überall wegholt und sicher zum Fahrerlager bringt. Außerdem ist ein Pritschen-Geländewagen ( Günni ) mit Ersatzteilen, Werkzeug und Reserveschläuchen zwischen den Sektionen unterwegs. Wer zwei linke Hände oder noch nie einen Reifen gewechselt hat, der darf das zugeben. Service ist spätestens im Fahrerlager möglich.

Kleine Checkliste für Fahrer/in, Motorrad und Verhalten - Bitte lesen!

  • Die Guides haben ( immer Recht ) uneingeschränktes Weisungsrecht - Sie dürfen auch Platzverweise aussprechen! Teinehmer die in den Gruppen (farblich voneinander getrennt durch die Startnummer) springen, werden von der Veranstaltung ausgeschlossen! Fahren ohne Startnummer/Anmeldung ist aus versicherungstechnischen Umständen untersagt!
  • In der Gruppe auf dem Weg in oder aus der Sektion wird IMMER hinter dem Guide gefahren. Der 2te Guide und zugleich letzter Mann sammelt alle Nachzügler, es geht keiner verloren. Sollte einmal ein Problem bestehen ( tanken z.B.) redet mit euren Guides - die finden eine Lösung.
  • Die Standard Sicherheitskleidung sollte selbstverständlich sein und macht bei evtl. Stürzen Sinn!
  • Reifenprofil gut und im Falle von Regenwetter grob - wir haben viele schlammige und/oder Wiesenuntergründe in den Sektionen
  • Bei Regen und Schlamm könnte das Motorrad und auch der/die Fahrer/in sehr dreckig werden! (Nicht lachen! Das war  nicht jedem klar!) Endurofahren bedeutet nun mal Dreck!
  • Regenkleidung hält den schlimmsten Dreck ab, der Schlamm der Kalkwerke ist hartnäckig.
  • Rücksichtsnahme gegenseitig und vorausschauendes Fahren sind obligatorisch
  • Überflüssige Sturzteile die zu Bruch gehen könnten evtl. vorher entfernen ( ggfs. noch in den Geländen - z.B. Spiegel)
  • Das Motorrad sollte technisch und der/die Fahrer/in körperlich fit sein
  • Bei Stürzen können die Lenkeramaturen/Hebel Schaden nehmen ist evtl. Ersatz vorhanden?
  • Kleines Werkzeugpaket für kleinere Reparaturen in der Sektion
  • Probleme mit anderen Teilnehmern bitte direkt oder mit dem Guide klären
  • Unnötiger Krach und die Belästigung Dritter - Auf keinen Fall - Bitte nicht!
  • Bleibt auf den Strecken die die Guides euch zeigen und zerstört nichts mutwillig - wir möchten gerne wiederkommen!
  • Seid nett zueinander und helft euch gegenseitig wo ihr könnt! Von der Atmosphäre lebt die gesamte Veranstaltung.



Vortrag: Freitagabend gibt es bei Einbruch der Dunkelheit einen Reisevortrag, in einem Hörsaal für 300 Zuschauer, zu Fuß 2 min. vom Fahrerlager entfernt: Rainer Gruenter Strasse, Gebäude FZH1, Campus Freudenberg. Geniale Vorträge haben den Maßstab in den vergangenen Jahren hochgeschraubt - zu sehen in der Rubrik "Vorträge".


2016 erlebten wir eine neue Form der Darbietung: 5 Paare mit denselben 2 Motorrädern zu verschiedenen Reisedaten im selben Land. Es war genial die gleiche Reise aus 5 Blickwinkeln miterleben zu dürfen!



2015 hat Eddy Hau eine völlig andere Form des Vortrags gewählt mit wenigen Bildern aus seinem Endurofahrerleben hat er seine Endurokarriere Revue passieren lassen - es war ein großartiger Vortrag Eddy!




Die Referenten sitzen immer nach dem Vortrag noch mit uns am Lagerfeuer um andere bei einem Kaltgetränk mit dem Reisevirus zu infizieren und von Enduroreisen oder wie bei Eddy von ihrem Leben mit der Enduro zu schwärmen. . . .





Nie ging es beim zweitägigen Enduro-Event um Tempo sondern vielmehr um Fahrspaß und Verbesserung der eigenen Sicherheit auf dem Motorrad.
Es wird immer - bei genügend Interesse - die abschließenden Spaß- und Pokalwettbewerbe geben. Es gab schon entsprechende Bitten. Hier einige Bilder aus früheren Jahren.



 






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